Gratis DSL Flat: Die richtige Verkaufsfoerderung?
Seit Monaten überschlagen sich deutsche DSL-Anbieter im krampfhaften Kampf um Neukunden mit Sonderaktionen. Ganz aktuell lockt Strato Neukunden, indem es zur gratis DSL Flat, zusätzlich den Bereitstellungspreis erlässt - und DAS für alle verfügbaren Anschluss-Geschwindigkeiten.
Verbraucher, die sich für einen DSL-Anschluss von Strato entscheiden, müssen für die Anschlussvariante mit bis zu 2048 KBit/s Downstream und max. 384 KBit/s Upstream 19,95 Euro monatlich und für die 6016 Downstream bzw. 576 KBit/s-Leitung 24,95 Euro pro Monat berappen. Für diese Art von DSL-Anschlüssen ist die Flat im ersten Jahr gratis, danach ist man mit 6,90 EUR pro Monat dabei.
Dieses Preisdumping wird sicherlich zu einer Verkaufsförderung beitragen, ob sich die Akquise allein über den Preis - in einer Sparte in der zudem hohe Ansprüche an Service und nachhaltigem Support herrschen - langfristig bezahlt macht und der Marke und Image des betroffenen Unternehmnes keinen Schaden zufügt, bleibt zweifelhaft.
Fällt denn den Marketern ausser "Preise runter!" wirklich nichts mehr ein, um ihre Produkte vernünftig an den Markt zu bringen? Scheint so. Im Falle der Internet-Flat ist es für Verbraucher sogar positiv - für die Arbeitsplatzsicherheit und die Höhe der Gehälter von Mitarbeitern der derart operierenden Unternehmen allerdings weniger.
